SPEECH
Live Performance
2009 - 2011

Die Performance von Elisa Andessner basiert vor allem auf körperlichem Ausdruck. Gekleidet in schwarz, macht die Künstlerin recherchierte, typische Gesten, welche von PolitikerInnen für Reden verwendet werden. Ohne ein Wort zu verlieren, präsentiert sie eine Reihe von leeren Gesten, die keinen Inhalt mitteilen. Sie beabsichtigen, das Publikum zu täuschen und zeigen die Professionalität eines Redners, wobei sie in Wirklichkeit ein raffinierte Hülle von Gedankenlosigkeit sind.

Nach einer Serie von Gesten, inspiriert von der Körpersprache von PolitikerInnen, findet ein weicher Übergang zu einer Sequenz völlig anderer Gesten statt. Die Bewegung von Elisas Händen wird langsamer, ungeschickter und weniger und weniger kontrolliert.
Elisa skizziert Fotografien von Hysterie Patientinnen aus dem 19. Jahrhundert. Solche Fotografien wurden zu dieser Zeit für wissenschaftliche Zwecke verwendet. Im 19. Jahrhundert wurden öffentliche Vorführungen von Menschen mit psychischen Störungen organisiert. Elisa stellt diese beiden Geschichten von Körpersprache nebeneinander.
Als Folge ihrer „hysterischen“ Bewegungen fliegen Konfetti aus ihren Ärmeln. Die kleinen bunten Stücke fallen auf den Boden, auf ihre Haare und Schultern und erzeugen ein außergewöhnliches Spektakel. An einem bestimmten Punkt zieht Elisa diskret ein schwarzes Rohr aus ihrer Kleidung hervor. Sie schraubt den Deckel auf, löst eine unerwartete Explosion von Luftschlangen und Konfetti aus. Die Künstlerin flüchtet und verlässt das Publikum in einem Zustand von leichter Verwirrung und Verwunderung über die fliegenden bunten Flocken.
Marta Ryczkowska

Festival Performanceplatform Lublin, Polen, 2009
Lange Nacht der Bühnen, Linz, 2010
“To be present” Arnhem, Niederlande, 2011

videostill: Georg Wohlesser
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videostill: Georg Wohlesser
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videostill: Georg Wohlesser
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videostill: Georg Wohlesser
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videostill: Georg Wohlesser
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photo: Agnieszka Skrzypek
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